Erkrankungen der Arterien
Die Arterien des Körperkreislaufes transportieren das „frische“ sauerstoffreiche und mit Nährstoffen angereicherte Blut vom Herzen in den gesamten Körper. Das Herz pumpt das arterielle Blut in die Periferie. Wo kein Blut hinkommt stirbt das Gewebe ab.
Die häufigste Arterienerkrankung ist die Arteriosklerose. An der Gefäßinnenwand lagern sich verschiedene Stoffe (Cholesterin, Calcium und and.) ab. Es kommt zu einer langsamen Gefäßverengung und in späterer Folge kann es zu einem vollkommenen Gefäßverschluss kommen. Bis zum Verschluss einer Arterie kann es Jahre dauern, während dieser Zeit erweitern sich die Begleitgefäße, welche die Blutversorgung zum Teil übernehmen können. Plötzliche Gefäßverschlüsse, wie z.B. durch ein Blutgerinnsel verursacht, haben deshalb viel schwerwiegendere Folgen.
Wie kommt es zur Arteriosklerose?
Die Gefäßverkalkung ist ein natürlicher Alterungsprozeß und kommt bei jüngeren Menschen kaum vor. Allerdings gibt es Risikofaktoren die diesen Prozeß erheblich beschleunigen, sodass bereits Menschen im mittleren Alter davon betroffen werden können.
Die Risikofaktoren:
- Rauchen
- Hoher Blutdruck (Hypertonie)
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Erhöhte Blutfette